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Es war am 27. März 1977, als unser Chor Von der Auferstehung Christi
damals zum ersten Male anlässlich einer Passionsandacht mit einem frühbarocken vierstimmigen Satz zu hören war.
Mit zehn Sängerinnen und Sängern begann die Geschichte unseres Kirchenchores.
Im Gründungsjahr war der Chor noch ein zweites Mal während einer Adventsandacht zu hören, in den
Folgejahren jedoch häufiger. So singt der Chor bis heute etwa zehnmal im Jahr, neben weiteren Anlässen
jeweils in der Passionszeit, zum Ostermontag, zum Christkönigssonntag, in der Adventszeit und zu Weihnachten.
Schon 1980 konnte man unseren Chor auch auswärts hören, und zwar in St. Benedikt, St. Johannes Evangelist,
St. Annen und in der Kapelle des Klinikums Benjamin Franklin. Eine sehr herzliche Verbindung bestand damals zur Gemeinde
St. Johannes Evangelist, von der unser Chor mehrfach eingeladen wurde, die Liturgie mitzugestalten.
Ein besonderes Ereignis auswärtigen Singens gab es im Oktober 1984: Unser Chor sang anlässlich einer
Pilgerfahrt, die unter der Leitung des verstorbenen Diakons Dominiak stand, im Pilgerort Altötting während
einer Pilgermesse und einer Andacht.
Während der Gemeindefahrt zum 20-jährigen Jubiläum (1990) durfte der Chor die Messe in der Basilika
des Benediktiner-Klosters in Scheyern mitgestalten.
Im Advent 1985 begann eine bis heute dauernde und immer wieder musikalisch neue Impulse gebende
Zusammenarbeit mit der Alt-Lankwitzer Kantorei und ihrem Leiter Herrn Jörg Biedermann. Mehrere Anlässe
gemeinsamen Singens in verschiedenen Kirchen verbinden inzwischen die beiden Chöre miteinander.
Mit der Alt-Lankwitzer Kantorei sang unser Chor mehrfach anlässlich der Steglitzer Kirchenmusiktage, zu den
„Serenaden im Grünen" und im Rahmen des offiziellen Musikprogramms auf dem Dorfauenfest zur Lankwitzer
750-Jahr-Feier (1989).
Die Zahl der Chormitglieder wuchs von anfänglich 10 auf 26 (im Jahre 1985) und sank leider wieder auf heute 15.
Die Chorprobe findet noch immer - wie schon 1977- donnerstags um 19.30 Uhr statt.
Das Repertoire des Chores umfasst derzeit etwa 300 Stücke. Überwiegend sind dies vierstimmig gesetzte
Choräle aus fünf Jahrhunderten, darunter auch Kompositionen der Gegenwart wie z. B. von Hugo Distler oder
Joseph Ahrens. Auch einige schwierigere Stücke wie z. B. die vierstimmige polyphone A-capella-Messe „Missa
brevis oratio" von Giovanni Giacomo Gastoldi stehen auf dem Programm.
Eine besondere Freude für den Chorleiter war die Interpretation einer Komposition von Günter Gerlach,
dem bekannten Berliner Kirchenmusiker, der im Jahr 2003 verstarb.
Sein Werk: „Stationen des Kreuzwegs der Kirche" wurde zusammen mit der Alt-Lankwitzer Kantorei und einer
eigens hierfür zusammengestellten Jugendschola zum Passionssonntag 1995 nach 25 Jahren zum zweiten Male
aufgeführt und zählt zu den Höhepunkten des kirchenmusikalischen Wirkens des Chores!
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