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Kirchenchor

 

Unser Kirchenchor zählt 15 Mitglieder (SATB - 8-3-2-2); er probt donnerstags um 19.30 in der Kirche Von der Auferstehung Christi. Sangesfreudige Damen und Herren sind herzlich willkommen.

Kontakt: Thomas Ullrich, Tel. 7 74 72 25

 

Singen ist eine ganz ursprüngliche Ausdrucksform des Menschen - was sein Herz bewegt, nimmt klingende Gestalt an. So drängt auch der Glaube zum Gesang: zu singendem Danken, Bitten und Klagen, zu tönendem Lob und Bekenntnis. „Doppelt betet, wer singt“, so ein Wort, das auf den hl. Augustinus zurückgeht.
Quelle: Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz

Kirchenmusikalische Termine

Der Sonntag "Laetare"

Inmitten der dunklen Themen der Passionszeit leuchtet ein Sonntagsname wie ein funkelnder Stern: Laetare - das heißt: Freue dich!
Auf dem langen Weg mit Jesus durch Kreuz und Tod sollen wir das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Denn der christliche Glaube ist nicht so griesgrämig, wie man manchmal meint. - Im Gegenteil. Das Ziel des Christenlebens ist Freude in Fülle, und das auch schon jetzt, nicht erst nach dem Tod. Aber tiefe, alles umgreifende Freude ist nicht ohne den Tod zu haben. Die Erfahrungen von Leid und Schmerz wollen integriert sein in unserem Leben. Nur dann wird es ganz und heil und tiefgründig fröhlich.
In langer Tradition teilen wir diese Freude mit der Alt-Lankwitzer Kantorei in einer kirchenmusikalischen Andacht.
Jährlich abwechselnd singen wir in der evangelischen Dorfkirche Alt-Lankwitz oder in einer unserer drei katholischen Kirchen der Gemeinde St. Benedikt.
Am 18. März 2012, um 15:30 Uhr,
am Sonntag Laetare
musizieren wieder die Alt-Lankwitzer Kantorei, der Frauenchor
St. Johannes Evangelist und der Kirchenchor Von der Auferstehung Christi in der
Kirche Von der Auferstehung Christi
Halbauer Weg 15, 12249 Berlin.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Geschichtliches

Es war am 27. März 1977, als unser Chor Von der Auferstehung Christi damals zum ersten Male anlässlich einer Passionsandacht mit einem frühbarocken vierstimmigen Satz zu hören war. Mit zehn Sängerinnen und Sängern begann die Geschichte unseres Kirchenchores.

Im Gründungsjahr war der Chor noch ein zweites Mal während einer Adventsandacht zu hören, in den Folgejahren jedoch häufiger. So singt der Chor bis heute etwa zehnmal im Jahr, neben weiteren Anlässen jeweils in der Passionszeit, zum Ostermontag, zum Christkönigssonntag, in der Adventszeit und zu Weihnachten.

Schon 1980 konnte man unseren Chor auch auswärts hören, und zwar in St. Benedikt, St. Johannes Evangelist, St. Annen und in der Kapelle des Klinikums Benjamin Franklin. Eine sehr herzliche Verbindung bestand damals zur Gemeinde St. Johannes Evangelist, von der unser Chor mehrfach eingeladen wurde, die Liturgie mitzugestalten.

Ein besonderes Ereignis auswärtigen Singens gab es im Oktober 1984: Unser Chor sang anlässlich einer Pilgerfahrt, die unter der Leitung des verstorbenen Diakons Dominiak stand, im Pilgerort Altötting während einer Pilgermesse und einer Andacht.

Während der Gemeindefahrt zum 20-jährigen Jubiläum (1990) durfte der Chor die Messe in der Basilika des Benediktiner-Klosters in Scheyern mitgestalten.

Im Advent 1985 begann eine bis heute dauernde und immer wieder musikalisch neue Impulse gebende Zusammenarbeit mit der Alt-Lankwitzer Kantorei und ihrem Leiter Herrn Jörg Biedermann. Mehrere Anlässe gemeinsamen Singens in verschiedenen Kirchen verbinden inzwischen die beiden Chöre miteinander.

Mit der Alt-Lankwitzer Kantorei sang unser Chor mehrfach anlässlich der Steglitzer Kirchenmusiktage, zu den „Serenaden im Grünen" und im Rahmen des offiziellen Musikprogramms auf dem Dorfauenfest zur Lankwitzer 750-Jahr-Feier (1989).

Die Zahl der Chormitglieder wuchs von anfänglich 10 auf 26 (im Jahre 1985) und sank leider wieder auf heute 15.

Die Chorprobe findet noch immer - wie schon 1977- donnerstags um 19.30 Uhr statt.

Das Repertoire des Chores umfasst derzeit etwa 300 Stücke. Überwiegend sind dies vierstimmig gesetzte Choräle aus fünf Jahrhunderten, darunter auch Kompositionen der Gegenwart wie z. B. von Hugo Distler oder Joseph Ahrens. Auch einige schwierigere Stücke wie z. B. die vierstimmige polyphone A-capella-Messe „Missa brevis oratio" von Giovanni Giacomo Gastoldi stehen auf dem Programm.

Eine besondere Freude für den Chorleiter war die Interpretation einer Komposition von Günter Gerlach, dem bekannten Berliner Kirchenmusiker, der im Jahr 2003 verstarb.

Sein Werk: „Stationen des Kreuzwegs der Kirche" wurde zusammen mit der Alt-Lankwitzer Kantorei und einer eigens hierfür zusammengestellten Jugendschola zum Passionssonntag 1995 nach 25 Jahren zum zweiten Male aufgeführt und zählt zu den Höhepunkten des kirchenmusikalischen Wirkens des Chores!